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Presse Berichte

Die Feuerwehr > Feuerwehr Langwedel

Zu „frisch“ als Chef der Feuerwehr

Simon Evers nicht Nachfolger von Heinz Schildt
Langwedel
jj/bi
Die 32 Aktiven der Ortswehr Langwedel haben zurzeit keinen eigenen Chef. Simon Evers (27), der in der Jahreshauptversammlung am Sonnabend als Nachfolger von Heinz Schildt (56) vorgeschlagen worden war, konnte nicht gewählt werden, weil er erst drei Jahre der Feuerwehr angehört. „Das Brandschutzgesetz schreibt eine mindestens vierjährige Mitgliedschaft vor“, erklärte Gemeinde- und Amtswehrführer Dirk Arendt. Bis zur Neuwahl wird er die Wehr kommissarisch leiten.

Heinz Schildt - seit 39 Jahren aktiv im blauen Rock - hatte seinen Rücktritt schon vor drei Jahren angekündigt. Amtswehrführer Arendt und Bürgermeister Holger Spießhoefer würdigten die Verdienste Schildts, der zum Ehrenwehrführer ernannt wurde. Mit der Wahl von Philipp Schildt zum neuen stellvertretenden Wehrführer ist die Familie weiterhin an der Spitze der Brandbekämpfer vertreten. Der 22-Jährige ist der Sohn des ehemaligen Wehrführers.

Rolf Hasenbank bleibt Kassenwart; neu sind Gruppenführer Simon Evers, Schriftwartin Anne Katrin Miehe und Funkbeauftragter Benjamin Krause. Die letzten beiden Posten hatte Nina Möller inne, die nach Borgdorf zieht und vor zehn Jahren als erste Frau eingetreten war.

Für 25 Jahre Dienst erhielt Jens Stave das silberne Ehrenzeichen. Zehn Jahre dabei sind Yvonne Stave, Dirk Hasenbank und Benjamin Krause. Zum Löschmeister befördert wurden Stefan Bodenbach und Philipp Schildt, zur Hauptfeuerwehrfrau Anne Katrin Miehe, zum Oberfeuerwehrmann Holger Arendt und Simon Evers.


Vater Heinz Schildt . . .


Sohn Philipp Schildt.

Landeszeitung vom 11.01.05



Kaum Hoffnung für vermisste Paddler
Warder (lno) - Im Brahmsee im Kreis Rendsburg-Eckernförde sind zwei 19-jährige Paddler im Orkan vermutlich ertrunken. Polizeitaucher stellten die Suche nach den Schülern aus Bremen gestern Nachmittag ohne Ergebnis ein. Die beiden hatten sich nach Ermittlungen der Rendsburger Polizei trotz Sturms mit einem Kajak auf das Wasser gewagt. Zeugen beobachteten, wie das Boot in der Seemitte kenterte und alarmierten die Rettungskräfte.

Zwei weitere 19-jährige Schüler, die mit den Verunglückten in einem Ferienhaus an dem See Urlaub machten, versuchten, mit einem Ruderboot zur Hilfe zu kommen. Sie wurden völlig entkräftet und unter Schock stehend am anderen Ufer angetrieben und kamen in ein Krankenhaus.

Wegen der Wetterlage und schwieriger Strömungsverhältnisse brachen die Polizeitaucher ihre Suche gestern ab. Sie soll erst nach Wetterberuhigung fortgesetzt werden. Ein Hubschrauber konnte ebenfalls nicht eingesetzt werden.


Landeszeitung vom 10.01.05



Langwedel, Vermisstensuche ergebnislos

Rendsburg (ots) - Am heutigen Sonntag, um 10.00 Uhr, wurde die Suche nach den beiden 19jährigen Kajakfahrern, die gestern auf dem Brahmsee gekentert waren, fortgesetzt. Die Absuche des Sees durch Polizeitaucher der Bereitschaftspolizei aus Eutin wurde um 14.00 Uhr auf Grund der Wetterlage und schwierigen Strömungsverhältnisse ergebnislos abgebrochen. Sie hatte sich auf die Seemitte konzentriert, wo Zeugen die beiden zuletzt gesehen hatten bevor sie untergingen. Erst bei ruhigerem Wetter kann die Suche durch Taucher fortgesetzt werden.

Nach den bisherigen Ermittlungen der Rendsburger Kriminalpolizei machten 4 Schüler aus Bremen, alle 19 Jahre alt, Urlaub in einem Ferienhaus in Langwedel am Brahmsee. Zwei von ihnen wagten sich trotz des tobenden Orkans am gestrigen Samstag mit einem "Zweier" Kajak auf den See.

Gegen 15 Uhr beobachteten Zeugen das Kentern des Kajaks und informierten die Rettungskräfte. Zeitgleich stiegen die anderen beiden Schüler in ein Ruderboot, um ihren Freunden zu helfen. Völlig entkräftet wurden sie auf die andere Uferseite abgetrieben, ohne helfen zu können. Beide standen unter Schock und wurden in ein Krankenhaus eingeliefert.

Angeforderte Taucher konnten auf Grund der einsetzenden Dunkelheit und extremen Witterungsverhältnisse nicht mehr zum Einsatz gebracht werden. Da auf Grund der Wetterlage ebenfalls keine Hubschrauber eingesetzt werden konnte, beschränkte sich die Absuche des Sees von Booten aus.

Wichtiger Hinweis: Bei dieser Meldung handelt es sich um eine Original-Pressemitteilung der Polizei. Sie wurde automatisch in unseren Dienst übernommen und von uns redaktionell nicht bearbeitet.

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Suche nach vermissten Paddlern auf dem Brahmsee geht weiter


Die Polizei sucht mit einem Schlauchboot auf dem Brahmsee nach zwei Paddlern.


Warder (dpa/lno) - Die Suche nach zwei vermissten Paddlern auf dem Brahmsee (Kreis Rendsburg-Eckernförde) soll am Vormittag fortgesetzt werden. Dazu seien Taucher angefordert worden, teilte die Polizei in Rendsburg am Sonntagmorgen mit. Die beiden 19 und 20 Jahre alten Männer aus Bremen waren am Samstagnachmittag bei einsetzendem Sturm mit ihrem Kajak auf dem See unterwegs. Das Boot kenterte bei starkem Wellengang und wurde leer ans Ufer getrieben.



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Albtraum in Szene gesetzt
Großübung für Feuerwehren aus dem Amt Nortorf-Land im Waldheim

Langwedel – Im Waldheim am Brahmsee wurde am Freitagabend der Albraum aller Rettungskräfte für eine Großübung der Feuerwehren im Amt Nortorf-Land in Szene gesetzt.
Von Katrin von Scheven

Die Lage: Aus zwei Häusern wabert dichter Rauch, ein Pkw mit Insassen wurde unter einem umgestürzten Baum begraben, in der Werkstatt gab es einen Chemieunfall, in Panik geratene Kinder sind in den Wald gerannt und werden vermisst. „Führung und Einweisung sind ein Problem, weil das Gelände unheimlich unübersichtlich ist“, erklärt Amtswehrführer Dirk Arendt zu Beginn der Übung. 220 Feuerwehrleute aus Langwedel und Blocksdorf, Dätgen, Eisendorf, Warder, Timmaspe, Krogaspe, Borgdorf-Seedorf, Schülp, Gnutz und Nortorf, 31 DRKRettungskräfte aus dem gesamten Kreisgebiet und 16 Hundeführer der Rettungshundestaffel Jahrsdorf sind im Einsatz. Heimleiter Rolf Hilger ist froh über den Übungsgroßeinsatz auf dem Waldheimgelände: „Diesen Sommer hab ich Angst gehabt, weil es so trocken war. Wir haben zwar das ganze Jahr über absolutes Rauchverbot, aber manche rauchen ja auch heimlich – und gehen dafür meist in den Wald.“ Die rund 200 Gäste des Waldheims stören sich an der Großübung nicht, im Gegenteil: Rund 30 Kinder und Jugendliche sind als „Verletzte“ eingespannt.
Während die Feuerwehren noch löschen und bergen, sind die Helfer von DRK und Katastrophenschutz mit der Versorgung der ersten Verletzten beschäftigt. Personalien müssen aufgenommen, die Schwere der Verletzung untersucht und eingeordnet werden, erklärt Kreisbereitschaftsleiterin Ursula Franzke. Ruhe und Koordination des Einsatzes fallen ihr positiv auf. „Und jeder Verletzte hat einen Ansprechpartner, wird versorgt und beobachtet.“
Gegen 19.45 Uhr zieht Dirk Arendt ein erstes Fazit: Die Praxis an sich sei kein Problem, das hätten auch die sechs anwesenden Beobachter bestätigt. Die Zusammenarbeit der Wehren habe ebenfalls gut geklappt, es gab keine Hektik und keine Unfälle. „Das Problem ist die Kommunikation. Auf diesem unübersichtlichen Gelände müssen wir Melder einsetzen, sonst geht es nicht“, fasst Arendt zusammen. Mit Sprechfunk zu arbeiten sei bei einem Einsatz dieser Größenordnung schlecht: „Wir hatten ganz schnell nur noch Funksalat“. Probleme, die mit den einzelnen Wehren noch diskutiert werden sollen.
Kieler Nachrichten vom 29.09.2003





Sonne und Adrenalin ließen Schweiß fließen

250 Zuschauer kamen nach Warder zum Bezirksfeuerwehrfest

Warder - Die Freiwilligen Feuerwehren aus Langwedel, Eisendorf, Dätgen und Blocksdorf kamen am Sonnabend bei der gastgebenden Warderaner Wehr ins Schwitzen. Der Bezirk 3 des Amtes Nortorf-Land war zum Bezirksfeuerwehrfest angetreten.

Bei der Nassübung und bei der Schnelligkeitsübung auf Zeit drohte den Kandidaten jeweils ein Strafkatalog mit rund 30 möglichen Fehlern. "Man kann einen Knoten verkehrt machen, zu früh Wasser marsch geben oder ähnliches", erklärt Gemeindewehrführer Hans-Hermann Bracker. "Das sind Fehler, die im Alltag nicht passieren, aber wenn man unter Adrenalin steh" erinnert sich Amtswehrführer Dirk Arendt an seine eigene Teilnahme.

Unter Adrenalin standen aber nicht nur die Feuerwehrkameraden. "Das ist schon spannend", sagt Besucherin Katja Reimers und verfolgt gebannt die Spurts der Feuerwehrmänner. "Völlig überrascht vom Besucherandrang" ist Hans-Hermann Bracker, der die Zahl der Gäste auf 250 schätzt. "Bei hervorragender Beteiligung und toller Stimmung", so Bracker, wurde im Anschluss an die Übung mit Musik und Tanz noch bis in die Morgenstunden gefeiert.

Den ersten Platz der Wasserübung belegte die Feuerwehr Warder, bei der Schnelligkeitsübung siegte die Feuerwehr Blocksdorf. In der Gesamtwertung liegt Warder vor Blocksdorf, Langwedel, Dätgen und Eisendorf.

Kieler Nachrichten vom 10.06.2003

überarbeitet vom Webmaster



Bilder und einen eigenen Bericht finden sie hier.





Im Ferienlager verletzt "gespielt"
Feuerwehrübung in Langwedel: Brand im Waldheim

Drei Einsatzorte forderten bei der Übung am Sonnabend auf dem Gelände des Waldheims alle Rettungskräfte: Während die Langwedeler Feuerwehr die ersten "Opfer" aus dem brennenden Haus holt, gibt Detlef Kabelmacher, Einsatzleiter der Rettungshundestaffel Jahrsdorf, seinem Team eine Einweisung vor Ort (oben). Fotos Scheven


Langwedel (kvs) Sonnabend, 17.50 Uhr: Im Waldheim am Brahmsee herrscht der Ausnahmezustand. In einem der Häuser hat ein Schwelbrand mehrere Kinder im oberen Stockwerk eingeschlossen, ein Lagerfeuer ist auf eine Hütte übergesprungen und bedroht ein Zeltlager, einige Kinder sind in Panik in den Wald geflüchtet. Fünf Minuten nach dem ersten Alarm ist die Langwedeler Feuerwehr vor Ort, die Feuerwehren aus Blocksdorf, Eisendorf, Warder und Dätgen und das DRK sind auf dem Weg. Gott sei Dank, handelt es sich "nur" um eine gemeinsame Übung der fünf Feuerwehren.

Der Adrenalinspiegel steigt trotzdem bei allen Beteiligten. Die "Verletzten", allesamt Freiwillige, zum größten Teil aus dem Ferienlager und realistisch mit Brandwunden oder rauchgeschwärzt geschminkt, warten auf ihren Plätzen. Amtswehrführer Dirk Arendt lobt die Unterstützung durch Waldheimleiter Rolf Hilger, der sich sofort für die Übung auf dem Waldheim-Gelände begeistern ließ. Die drei verschiedenen Einsatzorte seien ganz bewusst gewählt, erklärt Arendt. Zusätzliche Schwierigkeit: Die Rettungskräfte müssen davon ausgehen, dass es nicht 18 Uhr sondern 21.50 ist – und ziemlich dunkel. Für die Atemschutzträger ist das kein Problem: Im völlig eingenebelten "Brandhaus" sehen sie ohnehin keine 30 Zentimeter weit. Während das erste Opfer geborgen und die Schläuche ausgerollt werden, kommt das nächste Einsatzfahrzeug an und muss eingewiesen werden. Die Rettungshundestaffel aus Jahrsdorf macht sich währenddessen mit sechs Hunden und je einem Hundeführer und einem Ersthelfer auf den Weg in das Waldstück, in dem sich acht verängstigte Kinder versteckt haben sollen. Nach rund 15 Minuten sind alle gefunden: Dank der guten Nase von Rettungshund "Balu". Erleichterung, nicht nur bei Detlef Kabelmacher, dem Einsatzleiter der Rettungshundestaffel.

"Die Zusammenarbeit der einzelnen Wehren hat phantastisch geklappt", lobt auch Amtswehrführer Dirk Arendt nach Abschluss der Übung. Nur zwei Punkte sind ihm und seinem Stellvertreter Hans-Heinrich Babbe aufgefallen: "Die Einweisung der Wehren könnte besser klappen. Und unter den 73 Feuerwehrkräften waren nur 15 Atemschutzträger – wir bräuchten in so einer Situation aber 25 bis 30. Da ist Handlungsbedarf bei allen Wehren".

Für die Brüder Hendrik (9) und Jannik Stier (11) aus Neumünster war es "ein schöner Tag." "Ich musste eine halbe Stunde warten, das war okay", sagt Hendrik. "Das war richtig gut, die haben sich gut abgesprochen und sich um mich gesorgt", lobt Jannik. Eines steht jedenfalls fest: Zur Feuerwehr will er jetzt auch.



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